Site Suche

Site menu:

 

Alle öffnen | schließen

 

Archiv


zuletzt gespielt am
18.03.2008 21:50

Marillion
Chelsea Monday

Script for a Jester's Tear

“Einmal Browser mit alles bitte…” - Google Chrome

2. September 2008 von Lars Schenk

Technisch interessant - politisch brisant: Google bastelt sich ‘nen eigenen Browser. Als Rendering Engine wird WebKit eingesetzt. Eine neue V8 JavaScript Engine wird aus Dänemark beigesteuert. Selbstständlich wird auch Google Gears integriert sein. Mehr interessante Details zu Chrome bei Wikipedia.. Und hier noch das nett gemachte Comic, das angeblich aufgrund einer Informationspanne zu früh im Internet erschienen sein soll. Ich hoffe, dass die vielen guten Ideen und Ansätze auch in andere Browser-Projekte übernommen werden und bin gespannt, wie sich die Martkanteile verschieben werden - immerhin Google wird inzwischen eine grosse Portion Misstrauen entgegen gebracht, was evtl. einer schnellen Verbreitung entgegenstehen könnte.

Rocky Horror am Timmendorfer Strand

11. August 2008 von Lars Schenk

Frank-N-Furter, bekannt als “sweet transvestite from Transsexual, Transylvania” aus der Rocky Horror Picture Show rockte am Timmendorfer Strand. Einfach genial die “Extra Special Glam & Glitter Rock’n'Roll Show” von Major Healey. Ich hoffe die sympatische Band kommt mal wieder an die Ostsee und zeigt uns mehr von der “Wilden Seite der 70er”.

Elastic IP - Statische IPs für virtuelle EC2 Server-Instanzen

23. Mai 2008 von Lars Schenk

Bisher gab es bei Amazon’s EC2 den Nachteil, dass jede Server-Instanz eine dynamisch zugewiesene öffentliche IP (”EC2 Public IP Address”) erhalten hat. Es konnte also nicht sichergestellt werden, dass man bei EC2 immer unter der selben IP erreichbar ist und musste DNS Updates machen oder über eine externe statische IP ein Reverse-Proxy in die EC2-Cloud machen um diesen Nachteil zu umgehen.
Amazon hat nun die sog. Elastic IP eingeführt, die genau diesen Nachteil aufhebt.

Man kann sich mit ec2-allocate-address bis zu fünf statische Elastic IPs auf sein EC2-Konto buchen lassen (mehr sind auf Anfrage bei Amazon möglich) und diese an beliebige eigene Instanzen knüpfen. Hierzu sind die aktuellen EC2 Command-Line Tools erforderlich, denn ältere Versionen vor 1.3-19403 2008-02-01 kennen die erforderlichen Befehle zum Verwalten der Elastic IP noch nicht. Testen welche Version installiert ist, kann man mit ec2ver.

Mit ec2-describe-addresses kann man sich anzeigen lassen welche Elastic IPs man bezitzt und welche Elastc IPs an welche Instance gebunden sind. Mit ec2-associate-address kann man eine Elastic IP an eine bestimmte Instanz binden. Somit ist es dann z.B. auch ganz einfach möglich eine ausgefallene Instanz durch eine neue Instanz zu ersetzen (die entweder zuvor paralell mitgelaufen ist oder erst neu hochgefahren wird) ohne dass nach aussen der Wechsel einer IP kommuniziert werden muss. Auch zwischen laufenden Instanzen können so einfach die Elastic IPs ausgetauscht werden. Z.b. wenn man einen Loadbalancer auf einer Small Instance betreibt und diesen nahtlos auf eine Large Instance umziehen lassen möchte. Über die EC2 API oder die Command-Line Tools lässt sich das alles auch wunderbar automatisieren.

Elastic IPs die an eine Instanz gebunden sind, verursachen keine Mehrkosten. Lediglich reservierte aber nicht genutzte Elastic IPs kosten derzeit pro Stunde 1 Cent um einem Horten der knappe IPs vorzubeugen. Die ersten 100 Remaps einer Elastic IP je Monat sind kostenfrei; weitere Remaps werden mit je 10 Cent berechnet. Also eine tolle und faire Erweiterung für EC2.

Wie genau das ganze mit den Elastic IPs geht wird ausführlich in diesem Feature Guide besprochen.

Brainstorming in eigener Sache: Der einzige Nachteil den ich bisher für meinen Anwendungshorizont ausmachen konnte betrifft Nutzer, die wie ich bereits Instanzen betreiben, die vor der Einführung der Elastic IPs über die “EC2 Public IP Address” nach aussen verfügbar/bekannt gemacht wurden. Ich habe die “EC2 Public IP Address” in mein Zonenfile eingetragen und wenn ich nun auf eine Elastic IP umstellen möchte um künftig immer mit der selben IP erreichbar zu sein (unabhängig von der Instanz, und um künftige DNS Updates zu sparen), so verliere ich beim Zuweisen der neuen Elastic IP sofort die “EC2 Public IP Address” unter der die Instanz bisher erreichbar ist. Da es nicht möglich ist, sich eine Elastic IP zu reservieren die bisher als EC2 Public IP Address auf eine eigene Instanz gebunden ist, bleibt einem nichts anderes übrig als für die Dauer des DNS Updates unerreichbar zu bleiben.
Soll eine temporäre Unerreichbarkeit vermieden werden, so müsste man sich dadurch behelfen, dass man weiter »

MacBook Pro LED Hintergrundbeleuchtung fehlerhaft?

21. Mai 2008 von Lars Schenk

Er kürzlich habe ich über NVIDIA Treiberprobleme geblogt, die mein MacBook Pro instabil machen. Heute schockt mich Apple mit einem weiteren kritischen Fehler, der eine grosse Anzahl von Benutzer des neuen Penryn MacBook Pro betrifft. Die LED Hintergrundbeleuchtung fiel in Teilen aus und erzeugte ein dunkles und streifiges Bild. Das Problem lässt sich mit einem “Reset” des Displays per ctrl-shift-eject beheben.

MacBook Pro LED Backlit error

Das Problem wird in einem sehr langen Thread auf Apples Diskussionsforum von vielen betroffenen Anwendern besprochen - aber es gibt keine einzige Stellungnahme von Apple. Was macht es für Apple für einen Sinn, ein offzielles Support-Forum bereitzustellen, dann aber die hilfesuchenden Benutzer mit totaler Ignoranz zu ärgern? Im Falle des NVIDIA-Treiberproblem sogar mehr als ein Jahr. Wenn Apple so viel Geld für Werbung ausgibt könnte ich mir vorstellen, dass auch etwas Geld für einen Mitarbeiter bereitsteht, der an dieser Stelle den Kontakt zu ratsuchenden Kunden herstellt.

Schlimmer noch: Apple ignoriert das Problem ganz offenbar - in den Apple Shops werden betroffene Geräte einfach ausgetauscht (wie auch beim NVIDIA Bug!) - die allermeisten Anwender stellen dann wenig später verärgert fest, das das Problem auch bei dem neuen Geräten weiterhin auftritt…

Warum gibt man deutlich mehr Geld für ein Apple Notebook aus? Weil Qualität seinen Preis hat… Aber was ich jetzt mit meinem neuen MacBook Pro erlebe lässt mich doch extrem an dem Qualitätsstandard von Apple zweifeln. Der analoge Audioausgang von meinem Penryn MacBook Pro knartz und rauscht unerträglich (kein Einzelfall wie ich in anderen Foren gelesen habe; Links lediglich nicht parat). Viele LCD Displays sollen im unteren Bereich eine Gelbfärbung aufweisen. Und dann diese wirklich störenden und kritischen Fehler - und dann dazu nach meinem Verständnis keine akzeptable Informationspolitik von Apple. Wahrscheinlich ließe sich die aktuelle Situation nur entschärfen, wenn Apple den Verkauf seines OS nicht an die Hardware binden würde. weiter »

Debians Supergau:
Das Internet ist nicht mehr sicher - und Kurt ist schuld

17. Mai 2008 von Lars Schenk

‘Ach Du Schreck’ denke ich, als ich beim obligatorischen upgraden der Debian-Pakete den folgenden Hinweis bekam:

Vulnerable host keys will be regenerated

Some of the OpenSSH server host keys on this system were generated with a version of OpenSSL that had a broken random number generator. As a result, these host keys are from a well-known set, are subject to brute-force attacks, and must be regenerated.

Mehr Details dazu unter: http://lists.debian.org/debian-security-announce/2008/msg00152.html

Das ist wirklich schlimm, denn anders als bei den meisten üblichen Sicherheitslücken, die durch einen Patch sofort mehr oder weniger zuverlässig geschlossen werden (hoffentlich ohne neue Sicherheitslücken aufzureissen), ist dieser Fehler eher wie eine Art Bandwurm. Das fehlerhafte Debian Paket OpenSSL hat Schlüssel erzeugt, die nicht so zufällig waren wie sie hätten sein sollen. Daher sind diese Schlüssel vorhersagbar und nicht sicher.

Etliche sicher geglaubte Keys sind längst im Umlauf (das Problem besteht seit dem 17.09.2006) und müssen nun rasch durch neue, sichere Schlüssel ersetzt werden, bevor die schwachen Schlüssel, die ja auch zur Authentifizierung genutzt werden, geknackt werden. weiter »

Flickr goes Video

13. Mai 2008 von Lars Schenk

Bis zu 90 Sekunden Video (oder max. 150 MB) können nun auch bei Flickr deponiert werden. Praktische Sache wenn man die Kurzfilme von der Digicam gleich auch dort ablegen kann, wo man üblicherweise auch seine Fotos organisiert. Danke Flickr!

Leopard sehr instabil wegen NVIDIA Treiberprobleme

7. Mai 2008 von Lars Schenk

Auf meinem erst wenige Wochen altem MacBookPro4,1 (Penryn 2.5Ghz) mit OS X 10.5.2 habe ich massive Probleme: Regelmäßig crashed die grafische Benutzeroberfläche und das Notebook muss neu gestartet werden. In den Logs findet sich dann

kernel[0]: NVChannel(GL): Graphics channel exception!

Da nur die GUI einfriert und man noch mit ssh einloggen kann, ist es zwar noch möglich, kontrolliert zu rebooten - aber dieses Problem ist für Anwender ähnlich schlimmer wie vieles was sich Microsoft zu den übelsten Windows95 Zeiten erlaubt hat. Traurig ist insbesondere, dass das Problem bereits sei längerem bekannt ist - selbst MS has schon an Apple gemeldet - und das nichts passiert.
Perfide ist, dass Apple offenbar mit einem Upgrade reagiert hat, dieses aber für viele erst ein Problem eingebracht hat. Ein Rollback der Patches ist von Apple nicht vorgesehen. Es gibt also kein Zurück. Findige User, die das nicht akzeptieren wollen, gehen den aufwändigen Weg, das OS neu zu installieren und dann den kritischen Patch nicht durchzuführen. Würde ich auch gerne machen - aber wie viele andere auch, habe ich eine Installations DVD vom OS wo der Patch bereits fester Bestandteil ist, so dass der Workaround über Neuinstallation nicht möglich ist. Tolll, was? weiter »

All Time Top Music - (fast) alles aus den goldenen 70ern

23. April 2008 von Lars Schenk

Die alte Inselfrage: Zehn Alben darf ich mitnehmen - aber von jeder Gruppe bzw. Interpreten nur jeweils ein Werk!

1972 Foxtrot, Genesis
1972 Thick as a Brick, Jethro Tull
1973 The Dark Side of the Moon, Pink Floyd
1973 Tubular Bells, Mike Oldfield
1974 Crime of the Century, Supertramp
1975 Rubycon, Tangerine Dream
1976 Tales of Mystery and Imagination, The Alan Parsons Project
1976 Oxygene, Jean Michel Jarre
1979 Crusader, Chris de Burgh
1983 Script for a Jester’s Tear, Marillion

Schluck: das sind ja alles uralte Dinger. weiter »

Google App Engine - Eldorado für Entwickler

9. April 2008 von Lars Schenk

Google hat eine frühe Version der App Engine vorgestellt (Preview). Es verspricht mir all die Administrativen Task abzunehmen, die ich üblicherweise habe, wenn ich meine Web-Anwendung online bringen will. Ich brauche mich nicht mehr um Server kümmern (seien es klassische RootServer beim Hoster oder virtuelle Server wie z.b. bei EC2). Ich muss mich nicht mehr darum kümmern, wie meine Applikation skaliert. Ich muss also keinen Mechanismus entwicklen wie bei EC2 wo ich meine Server und die Last überwache und ausgefallene Server ersetzte bzw. dynamsch weitere virtutelle Serverinstanzen zuschalten muss wenn mehr Last aufkommt - das alles macht Google App Engine automatisch für mich!

Es entlastet mich als Entwickler von all diesen adminstrativen Tasks die ich überlicherweise beim LAMP Stack habe. Es macht quasi den Administrator in mir arbeitslos und schenkt dem Entwickler in mir die frei gewordene Zeit um mich auf die Anwendung zu konzentrieren.

Teil 1 - Vorstellung der Google App Engine Preview:

Ab 2:50 stellt Kevin Gibbs die Vorteile der App Engine gegenüber dem klassischen LAMP Stack vor. weiter »

Vodafone WebSessions mit MacBook pro nutzen

22. März 2008 von Lars Schenk

Ich möchte die Vodafone Websessions mit meinem MacBook Pro nutzen und habe dazu den Vodafone EasyStick E172 (MC USB-Stick UMTS Broadband Huawei E1720) günstig bei Ebay erstanden. Als SIM kommt eine CallYa Karte zum Einsatz.

Wie in der Anleitung beschrieben muss zunächst die aktuelle Dashboard-Software für Apple-Notebooks installiert werden. Die aktivierte SIM in den USB-Modem-Stick einlegen und den Stick in einen freien USB-Port einsetzen. Soweit beschreibt die Anleitung das Procedere wie zu erwarten war. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS war nun im OSX eingebunden - aber wie stelle ich eine Verbindung via WebSessions her?

Dazu fand ich auf der Seite “Installationshinweise zu Websessions” den Link zum Dokument: “Anleitung: Vodafone WebSessions mit Apple-Notebooks nutzen“. Genau das, was ich gesucht habe - aber leider steht auf der ersten Seite in fett: “Hinweis: Diese Anleitung gilt nicht für Apple MacBook Pro Notebooks mit Intel-Prozessor.” - boom - und leider gibt es auch keine Info, wo ich als MacBook Pro Nutzer denn eine alternative Dokumentation finde. Ich habe auf den Vodafoneseiten auch nichts gefunden… Daher habe ich mich weitestgehen an diese eigentlich für meinen Anwendungsfall nicht gültig Anleitung gehalten und APN auf event.vodafone.de umgestellt. Bei den Custom Connection-Settings habe ich noch auf “DE VodafoneD2 Websessions” umgestellt. Die unter Punkt 11 gezeigten Screenshots gelten so nicht mehr für Leopard. Die Angabe von Account-Name und Kennwort sind auch nicht erforderlich. Über die Systemeinstellungen/Netzwerk ist dann über den vom Dashboard erstellten Eintrag “Vodafone” eine Verbindung ins Internet über die Default-Configuration möglich. Der Requet einer beliebigen URL im Browser führt zur WebSessions-Seite so dass man das gewünschte Pakete buchen kann.

Aus meinem Büro heraus bekomme ich immerhin Werte die sogar leicht über meinem ehemaligen DSL Anschluss liegen:

Zum Vergleich dazu mein ehemaliger DSL-Anschluss:

Das ist sogar als Backup-Lösung für meine Kabel-Deutschland-Anbindung ausreichend.

Was noch etwas nervt ist die Komprimierung aller Bilder die Vodafone vornimmt - irgendwie soll man das über den Vodafone HighPerformance Client abstellen können. Ein Hinweis besagt: “Im Vodafone Dashboard ist der HighPerformance Client bereits integriert.” - aber entsprechende Einstellungsmöglichkeiten habe ich - bei der Mac-Version - bisher nicht entdeckt.