Archive for category osx

So funktioniert der Apple Automator

Der Automator in OS X ist ein sehr nützliches Tool zum automatisieren von Routineaufgaben. Komplexe Arbeitsabläufe lassen sich zum wiederholten Anwenden zusammenstellen. Viele Anwendungen wie Finder, iTunes, Safari, iPhoto, Mail, iCal usw. lassen sich sehr leicht über den Automator nutzen so dass i.d.R. nicht einmal mehr eine einfache Scriptsprache wie z.b. AppleScript erforderlich ist um wiederkehrende Aufgaben in einer Art Minianwendung zusammenzufassen.

Ich glaube viele Apple Benutzer kennen das Tool aber nicht oder können vielleicht nicht viel damit anfangen. Vielleicht ändert sich das nun, denn Lars Blumberg erläutert in seinem wunderschön gemachten Screencast sehr anschaulich die Bedienung und Funktionsweise des Apple Automators. Da dieses Video im Rahmen eines Seminars “End user programming” entstanden ist, geht Lars Blumberg zu Beginn auf das Pipe-Konzept ein auf dem der Automator beruht, bevor ein Beispiel erläutert wird.

Im dritten Teil des Screencasts wird die Programmierung einer eigenen Erweiterung (Action) für den Automator mit Xcode demonstriert. Alle Schritte sind in dem liebevoll gemachtem Video ausführlich dokumentiert, so dass ich hoffe dass Anwender und Scripter neugierig gemacht werden sich einmal etwas ausführlicher mit Apples Automator auseinander zu setzen.


So funktioniert der Apple Automator from Lars Blumberg on Vimeo. (c) 2008 Lars Blumberg

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Welches SDK: Android oder iPhone?

Ich habe mir das Video der Vorstellung des T-mobile G1 Android angeschaut…. Nunja. Der einzige echte Plusplunkt ist die konsequente Umsetzung von OpenSource. Alledings wirkt es auf mich auch fast wie eine Entschuldigung für alles wo das iPhone (noch) in einer anderen Liga spielt…

Ich habe zu wenig Zeit um in das interessante Thema tiefer einzusteigen – aber hier dennoch ein paar lesenswerte Artikel (etwas iPhone-lastig):

Über die Schwachtstellen des T-mobile Android G1: zZ kein Syncing, Keyboard, Hardware, T-Mobile Tarife und mehr.

Aus Entwickler-Sicht sehr interessant der Vergleich zum “kontrollierten” AppStore vs. dem unreguliertem Andorid Market Place.

Und ebenfalls interessant: http://gizmodo.com/5053441/giz-explains-whats-good-and-bad-about-developing-for-android-and-iphone

Aus Benutzersicht ist das iPhone zZ noch das deutlich rundere Paket. Zumal wenn man auf dem Desktop OS X einsetzt, drängt sich das iPhone geradezu auf. Allerding sieht es aus Entwicklersicht ganz anders aus: wenn man nicht in das geregelte (geschlossene) System von Apple eintauchen will (und Objective C nicht einsetzen mag), bleibt nur der Android.

Ich vermute, dass Android zum Start kein Renner wird und sich womöglich ähnlich schwer tun wird wie Linux den Desktop zu erobern. Aber immerhin hat das iPhone nun einen mächtigen Gegenspieler (mit sehr starken Konzepten) und die OpenSource Entwickerkommunity hat endlich ein SDK 1.0 für Android. Es wird spannend…

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Vodafone WebSessions mit MacBook pro nutzen

Ich möchte die Vodafone Websessions mit meinem MacBook Pro nutzen und habe dazu den Vodafone EasyStick E172 (MC USB-Stick UMTS Broadband Huawei E1720) günstig bei Ebay erstanden. Als SIM kommt eine CallYa Karte zum Einsatz.

Wie in der Anleitung beschrieben muss zunächst die aktuelle Dashboard-Software für Apple-Notebooks installiert werden. Die aktivierte SIM in den USB-Modem-Stick einlegen und den Stick in einen freien USB-Port einsetzen. Soweit beschreibt die Anleitung das Procedere wie zu erwarten war. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS war nun im OSX eingebunden – aber wie stelle ich eine Verbindung via WebSessions her?

Dazu fand ich auf der Seite “Installationshinweise zu Websessions” den Link zum Dokument: “Anleitung: Vodafone WebSessions mit Apple-Notebooks nutzen“. Genau das, was ich gesucht habe – aber leider steht auf der ersten Seite in fett: “Hinweis: Diese Anleitung gilt nicht für Apple MacBook Pro Notebooks mit Intel-Prozessor.” – boom – und leider gibt es auch keine Info, wo ich als MacBook Pro Nutzer denn eine alternative Dokumentation finde. Ich habe auf den Vodafoneseiten auch nichts gefunden… Daher habe ich mich weitestgehen an diese eigentlich für meinen Anwendungsfall nicht gültig Anleitung gehalten und APN auf event.vodafone.de umgestellt. Bei den Custom Connection-Settings habe ich noch auf “DE VodafoneD2 Websessions” umgestellt. Die unter Punkt 11 gezeigten Screenshots gelten so nicht mehr für Leopard. Die Angabe von Account-Name und Kennwort sind auch nicht erforderlich. Über die Systemeinstellungen/Netzwerk ist dann über den vom Dashboard erstellten Eintrag “Vodafone” eine Verbindung ins Internet über die Default-Configuration möglich. Der Requet einer beliebigen URL im Browser führt zur WebSessions-Seite so dass man das gewünschte Pakete buchen kann.

Aus meinem Büro heraus bekomme ich immerhin Werte die sogar leicht über meinem ehemaligen DSL Anschluss liegen:

Zum Vergleich dazu mein ehemaliger DSL-Anschluss:

Das ist sogar als Backup-Lösung für meine Kabel-Deutschland-Anbindung ausreichend.

Was noch etwas nervt ist die Komprimierung aller Bilder die Vodafone vornimmt – irgendwie soll man das über den Vodafone HighPerformance Client abstellen können. Ein Hinweis besagt: “Im Vodafone Dashboard ist der HighPerformance Client bereits integriert.” – aber entsprechende Einstellungsmöglichkeiten habe ich – bei der Mac-Version – bisher nicht entdeckt.

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Der Leopard wird am 26. Oktober freigelassen

AppleInsider will wissen, dass Apple auch diesmal ein grosses OS Release am letzten Freitag des Monats herausgeben will. Der 26. Oktober wird als Veröffentlichungsdatum für die Raubkatze gehandelt.

Ich sehe bisher jedoch eher eine zahme Hauskatze – von den 300 tollen neuen Funktionen die versprochen wurden, aber die noch nicht frühzeitig genannt werden sollten, damit “Redmond die Kopierer nicht anwirft” ist doch nicht viel übrig geblieben, oder? Read the rest of this entry »

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FileVault nicht deaktivierbar

FileVault läßt sich nicht deaktivieren. Wenn man hierzu die Suchmaschinen befragt findet man oft das Problem, dass nicht genügend freier Speicher auf der Platte verfügbar ist bzw. dass eine utopische Anzahl freien Speichers gefordert wird. Die falsche Berechnung des benötigten Speichers ist offenbar inzwischen gefixt – aber einige User scheitern dann noch an einem zweiten Fehler, der nur eine knappe Fehlermeldung bringt, die nicht viel besagt außer das beim Kopieren ein Fehler aufgetreten ist.

Im Syslog gibt es hierzu dann jedoch einen näheren Hinweis:

Aug 12 00:56:16 applebox loginwindow[75]: [FileVault/CopyAgent.m:397] BOMCopierCountFilesInDirectory returned an error (1).
Aug 12 00:56:16 applebox loginwindow[75]: [FileVault/FileVaultManager.m:1723] [_copyAgent computeSourceSize] returned NO. Aborting conversion.

Es befinden sich also irgendwo zu viele Dateien in einem Verzeichnis. Oder das Filesystem ist nicht mehr okay. Ich habe das Problem jedenfalls (wie so viele) nicht weiter verfolgt und werde wohl mit einem frischen Leopard den FileVault Fehler nicht ein Zweites mal begehen.

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iPhone nun offiziell aber ohne Software von Drittherstellern

Heute wurde das Erwartete verkündet: Das “revolutionäre” Telefon (Ohne UMTS, GPS, 3thd party Software Erweiterungsfähigkeit wie z.B. einem SSH-Client) wird für 400 Euronen via T-Mobile ab dem 9. Nov zu haben sein. Die Tarife wollte T-Mobil noch nicht bekanntgeben – das sagt einiges.

Auf heise lese ich noch einmal Steves für mich unverständliche Bekräftigung seiner “Abschottungs-Politik” (ich bloggte bereits über verärgerte Entwickler):

Die Möglichkeit, selbstprogrammierte Anwendungen oder Software von Drittherstellern auf dem iPhone zu installieren, soll es laut Jobs zumindest nach dem Willen von Apple absehbar nicht geben: Man kenne das ja von den PCs, dass man immer auf der Hut vor Viren sein müsse, man brauche immer eine Viertelstunde, bis die gesamte Sicherheitssoftware gestartet sei. Apple glaube nicht, dass Handy-Nutzer dies wollten. Man arbeite zwar an einem Weg für die Unterstützung fremder Anwendungen, sei aber noch nicht so weit.

Un-beliveable! (Um’s mit Steves Worten zu kommentieren)

Trost gibt es u.a. hier, hier, hier und hier:


(It’s that simple! And look Steve – we love that!)

Ich halte Steve Jobs Entscheidung gegen ein iPhone SDK für falsch und die Argumente für vorgeschoben. Der auf der WWDC 07 vorgestellte Weg iPhone Anwendungen als Web2.0 Apps zu entwickeln ist für viele Anwendungen sicherlich sinnvoll, aber ersetzt nicht das SDK für native Anwendungen und in der Form wie es auf der Entwickler-Konferenz vorgetragen wurden fast schon eine Ohrfeige für die Entwickler, die auf das SDK gewartet haben. Da wundert es mich, dass es keine Buhrufe gegeben hat. Das es auch anders geht – gehen muss – zeigt die Symbian Developers Fast Facts Seite.

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Termindruck: Apple nicht besser als Debian

Wenn versprochene Termine nicht eingehalten werden sind Kunden enttäucht – zurecht. Nach hämischen Kommentaren über die Verzögerungen beim Betriebssystem “Windows Vista” im vergangenen Jahr wird nun wohl auch Apple einiges Einstecken müssen: Der Start des kommenden Betriebssystems Mac OS X 10.5 “Leopard” wurde wegen der Entwicklung des Handys “iPhone” von Juni auf Oktober verschoben. Als Grund für die Verschiebung wurden Ressourcenprobleme wegen der Entwicklung des iPhones genannt.
Da halte ich dann doch die Politik der Debian-Gemeinde für weise, die früher galt: Da wurde ein Release gemacht, wenn es fertig war und es wurden vorher keine Termine in Aussicht gestellt. Erstmals wurde von diesem Rezept für Debian 4.0 “Etch” abgewichen – und prompt ging es nach hinten los. Die Anwendergemeinde richteten ihre Roadmaps auf die angekündigten Termine aus und mussten dann doch erhebliche Verzögerungen hinnehmen.

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