Archive for category Open Source

“Twittern Sie schon oder bloggen Sie noch?” – Das Buch

Ein “alter” Freund ist Co-Autor dieses interessanten Buches das im Dezember bei Open Source Press erscheinen wird. Eine prima Gelegenheit sich mal mit dem von mir bisher wegen chronischem Zeitmangels ausgeblendeten aber hochineressanten Phänomen “Twitter” zu befassen.

“Wenige Tools haben die Web 2.0 Szene so im Sturm erobert wie die Mikroblogging-Plattform Twitter. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Organisationen, Firmen und sogar amerikanische Präsidentschaftskandidaten nutzen sie für Kommunikation, Marketing, PR und Kundenbindung. Für Millionen von Nutzern ist Twitter inzwischen weitaus mehr als nur 140 Zeichen pro Nachricht: Es ist primärer Kommunikationsweg und zentraler Bestandteil hunderter nützlicher Applikationen und unterhaltsamer Mashups.

‘Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0′ hilft Ihnen von den ersten Schritten bis hin zur professionellen Nutzung dieses Dienstes. Sie lernen wichtige Programme und Anwendungen zu Twitter ebenso kennen wie erfolgreiche Strategien und Firmenprojekte rund um diese neue Kommunikations-Plattform. Zahlreiche Einsatzbeispiele und Interviews geben einen gründlichen Einblick, bieten viele Anregungen für die eigene Nutzung und zeigen Ihnen, was Twitter so besonders macht.”

Das Buch kann beim Open Source Press Shop oder bei Amazon bestellt werden.

Update: Frei nach dem Motto “Entdecke die Möglichkeiten”, habe ich mich nun auch mal fix bei Twitter angemeldet. Da ich sehr viel am Coden bin habe ich mir zusätlich zum Twitter Client Twhirl noch für TextMate ein Bundle für Twitter installiert mit dem das Updaten einfach per markierten Text und Hotkey funktioniert. So kann ich z.B. Quellcodekommentare direkt nach Twitter updaten. Meine Twitter-Seite habe ich zunächst als “nicht öffentlich” angelegt, damit nur explizit freigeschaltete “Follower” meine Updates einsehen können. Mal sehen, was draus wird. Öffentlich seit 01.12.08.

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Welches SDK: Android oder iPhone?

Ich habe mir das Video der Vorstellung des T-mobile G1 Android angeschaut…. Nunja. Der einzige echte Plusplunkt ist die konsequente Umsetzung von OpenSource. Alledings wirkt es auf mich auch fast wie eine Entschuldigung für alles wo das iPhone (noch) in einer anderen Liga spielt…

Ich habe zu wenig Zeit um in das interessante Thema tiefer einzusteigen – aber hier dennoch ein paar lesenswerte Artikel (etwas iPhone-lastig):

Über die Schwachtstellen des T-mobile Android G1: zZ kein Syncing, Keyboard, Hardware, T-Mobile Tarife und mehr.

Aus Entwickler-Sicht sehr interessant der Vergleich zum “kontrollierten” AppStore vs. dem unreguliertem Andorid Market Place.

Und ebenfalls interessant: http://gizmodo.com/5053441/giz-explains-whats-good-and-bad-about-developing-for-android-and-iphone

Aus Benutzersicht ist das iPhone zZ noch das deutlich rundere Paket. Zumal wenn man auf dem Desktop OS X einsetzt, drängt sich das iPhone geradezu auf. Allerding sieht es aus Entwicklersicht ganz anders aus: wenn man nicht in das geregelte (geschlossene) System von Apple eintauchen will (und Objective C nicht einsetzen mag), bleibt nur der Android.

Ich vermute, dass Android zum Start kein Renner wird und sich womöglich ähnlich schwer tun wird wie Linux den Desktop zu erobern. Aber immerhin hat das iPhone nun einen mächtigen Gegenspieler (mit sehr starken Konzepten) und die OpenSource Entwickerkommunity hat endlich ein SDK 1.0 für Android. Es wird spannend…

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“Einmal Browser mit alles bitte…” – Google Chrome

Technisch interessant – politisch brisant: Google bastelt sich ‘nen eigenen Browser. Als Rendering Engine wird WebKit eingesetzt. Eine neue V8 JavaScript Engine wird aus Dänemark beigesteuert. Selbstständlich wird auch Google Gears integriert sein. Mehr interessante Details zu Chrome bei Wikipedia.. Und hier noch das nett gemachte Comic, das angeblich aufgrund einer Informationspanne zu früh im Internet erschienen sein soll. Ich hoffe, dass die vielen guten Ideen und Ansätze auch in andere Browser-Projekte übernommen werden und bin gespannt, wie sich die Martkanteile verschieben werden – immerhin Google wird inzwischen eine grosse Portion Misstrauen entgegen gebracht, was evtl. einer schnellen Verbreitung entgegenstehen könnte.

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Debians Supergau:
Das Internet ist nicht mehr sicher – und Kurt ist schuld

‘Ach Du Schreck’ denke ich, als ich beim obligatorischen upgraden der Debian-Pakete den folgenden Hinweis bekam:

Vulnerable host keys will be regenerated

Some of the OpenSSH server host keys on this system were generated with a version of OpenSSL that had a broken random number generator. As a result, these host keys are from a well-known set, are subject to brute-force attacks, and must be regenerated.

Mehr Details dazu unter: http://lists.debian.org/debian-security-announce/2008/msg00152.html

Das ist wirklich schlimm, denn anders als bei den meisten üblichen Sicherheitslücken, die durch einen Patch sofort mehr oder weniger zuverlässig geschlossen werden (hoffentlich ohne neue Sicherheitslücken aufzureissen), ist dieser Fehler eher wie eine Art Bandwurm. Das fehlerhafte Debian Paket OpenSSL hat Schlüssel erzeugt, die nicht so zufällig waren wie sie hätten sein sollen. Daher sind diese Schlüssel vorhersagbar und nicht sicher.

Etliche sicher geglaubte Keys sind längst im Umlauf (das Problem besteht seit dem 17.09.2006) und müssen nun rasch durch neue, sichere Schlüssel ersetzt werden, bevor die schwachen Schlüssel, die ja auch zur Authentifizierung genutzt werden, geknackt werden. Read the rest of this entry »

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VMWare Fusion nicht kompatibel zu VMWare Server 1.x

Ich habe eine VM mit Fusion erstellt, die Debian Etch enthält. Diese soll nun unter VMWare Server 1.x laufen. Die unter Fusion erstellte VM ist aber nicht kompatibel mit VMWareServer 1.x. Ob der neue VMWare Server 2.x, der zZ. in beta ist, mit Fusion erstelte VMs laufen lassen kann, habe ich nicht ausprobiert. Ich habe mit VMWare Converter die mit Fusion erstellte VM in das Format von VMWareServer 1.x gebracht.

Nach dem Konvertieren findet die VM unter VMWare Server nicht mehr das Netzwerk. /etc/network/interfaces ist unter Fusion mit eth0 gelaufen. Unter VMWareServer zeigt die VM mit “ifconfig -a” nur ein eth1 an. Ich habe die also in /etc/interfaces das primary network interface von eth0 auf eht1 geändert. Danach “/etc/ini.d/network restart” und nun läuft es wieder. Muss ich bei Gelegenheit mal genauer schauen, was da schief gelaufen ist – muss wohl irgendwas mit dem vmxnet networking driver sein.

Update: Die VM wurde “geklont” dabei wurde eine neue MAC-Adresse angelegt. Bei Debian ist in der “/etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules” die alte MAC-Adresse eingetragen. Ich habe die “/etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules” gelöscht und rebootet. Danach war das interface wieder als eth0 zu verwenden.

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Zeitsynchronisierungs-Probleme unter VMWare

Um zigtausende “rtc: lost some interrupts” Meldungen aus dem syslog zu verbannen, hatte ich für einzelne betroffenen VMs den Eintrag “host.useFastClock = FALSE” in der *.vmx gesetzt. Der Preis dafür war eine nicht mehr exakte Zeitsynchronisierung die bisher für meine Anwendungsfälle vertretbar war und durch externe Zeitsynchronisierung (ntpd) aufgefangen wurde.

Auch andere haben schon vor dem Problem gestanden und versucht die 25 seitige Dokumentation “Timekeeping in VMware Virtual Machines” irgendwie auf das wesentliche zusammenzufassen.

Nach dem Tipp eines befreundeten Admins (Danke Dirk) in die Knowledgebase bei RedHat zu schauen, finde ich dort nur den Weg, den ich zuvor schon versucht hatte. Grob zusammengefasst:

1. Im Gast OS die VMWare-Tools installieren.

2. In der *.vmx Datei den Eintrag
tools.syncTime = “TRUE”
setzen.

3. ntpd im Gast nicht erforderlich aber für den Host empfohlen.

Damit hatte es aber noch nicht geklappt (Gast Uhr läuft extrem hinterher) und ohne den Eintrag “host.useFastClock = FALSE” werde ich mit “rtc: lost some interrupts” im Syslog zugeschmissen.

Also ist eine rasch zu ergoogelnde Lösung nicht in Sicht und ich muss nochmal genauer in die VMWare-Bibel der Zeitsynchronierung schauen. Dort finde ich auf Seite 22 bei Punkt 3, Unterpunkt 3 eine Lösung die für meine Konfiguration (Host = 2.6.18-6-686 #1 SMP mit VMWare Server1.x) funktioniert:

Linux kernel 2.6 guests normally request 1000 PIT 0 timer interrupts per second, plus, in
some cases, 1000 local APIC timer interrupts on each virtual CPU. For single processor guests, you can usually eliminate the unneeded APIC timer interrupts by including the kernel command line flags noapic nolapic nosmp. (All three flags may not be needed, depending on your exact kernel version, but it should be harmless to give all three.)

Aktuelle fahre ich also folgende Kernel Flags für die VM in der grub/menu.lst:
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18-6-686 root=/dev/sda1 ro noapic nolapic nosmp clock=pmtmr
und habe damit eine synchrone Zeit zwischen Host und VM und keinerlei “rtc: lost some interrupts” Meldungen im Syslog mehr.

Wie schön dass es noch immer einen Schalter mehr gibt, den man noch ausprobieren kann… Oder wie schreibt VMWare so schön auf Seite 25: “Conclusion: Timekeeping in virtual machines is a complex subject.”

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OpenID setzt sich durch

Es hat den Anschein das nicht nur im Blu-ray vs. HD-DVD Format-Krieg eine Entscheidung gefallen ist. Auch bei den Single-Sign-On-Systemen scheint sich ein Gewinner abzuzeichen: OpenID.

Andere Systeme scheinen sich nicht etablieren zu können, weil sie nicht wie OpenID offen und frei sind. Mit dem Schritt von Yahoo als OpenID Provider aufzutretten, erreicht OpenID mit einem Schlag eine kritische Masse, die es konkurrierenden Systemen schwer machen wird. Höchste Zeit also, sich einmal mit diesem Thema zu befassen… Als ersten Schritt möchte ich daher hier im Blog das Plugin WP-OpenID evaluieren, welches ich umgehend auch bei classic-cadillac.com einsetzen werde. Es bleibt zu hoffen, dass neben WordPress, Drupal und Movable Type auch weitere OpenSource Projekte eine rasche Anbindung zu OpenID finden werden.

Aussicht: dataportability.org

DataPortability – Connect, Control, Share, Remix from Smashcut Media on Vimeo.

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