Archive for category tech-recipes
FRITZbox Analog und ISDN gleichzeitig nutzen
Posted by Lars Schenk in tech-recipes on November 9th, 2007
Ich möchte bei einer FRITZ!Box Fon WLAN 7050 die kombinierte Analog/ISDN Buchse so nutzen, dass ich beides parallel verwenden kann. Sowohl via ISDN als auch Analog eingehende Anrufe sollen durchgestellt werden. Dazu habe ich folgende Anschlussbelegung der Buchse gefunden, die mir die Umsetzung ermöglicht:
(1) braun -----------------------\
(2) |
(3) grün \ (3) |
Analog-ISDN-Buchse (4) braun | ISDN-Kabel (4) \ Analog-Kabel (4)
FRITZ!Box Fon 7050 (5) weiß | (5) / (5)
(6) gelb / (6) |
(7) |
(8) weiß -----------------------/
Mein Hintergrund: Mein ISDN Anschluss von der Telekom soll (übergangsweise bis zur Rufnummernmitnahme nach Kabeldeutschland) für eingehende Anrufe weiterhin genutzt werden können. Der neu hinzugekommene analoge Anschluss der mir vom Kabelmodem zur Verfügung gestellt wird, soll so mit meiner bereits existierenden ISDN-Anlage via FRITZ!Box weiterhin genutzt werden können (kein Neukauf eines analogen Telefons erforderlich, da ich den analog Eingang der FRITZ!Box Fon nutzen kann).
Ein entsprechendes Y-Kabel habe ich nicht finden können. Aber mit der hier gezeigten Belegung habe ich ein einfaches Netzwerk Patchkabel zweckentfremden können. An einer Seite wird der Stecker abgeschnitten. Dort wird dann eine ISDN-Dose ( 3, 4, 5, 6 ) und eine analoge Dose ( 1, 8 ) angelegt.
Endlich Kabel Highspeed Internet
Posted by Lars Schenk in Persönliches, tech-recipes on Oktober 20th, 2007
Nach langem Warten war es endlich am Montag soweit: das Kabelmodel Thomson THG520 wurde von Kabel Deutschland angeschlossen.
Zunächst bekam ich jedoch einen Schreck, denn die beiliegende Anleitung zum Modem beschreibt unter den Eigenschaften auf Seite 1: “Schafft beim Datenempfang bis zu 10 Megabit pro Sekunde”. Also habe ich offenbar ein falsches Modem bekommen, denn ich hatte ja den Tarif mit 26Mbit/s gebucht?! Via Internet-Recherche habe ich ein Dokument gefunden, wonach das THG520 nach DOCSIS2.0 zertifiziert ist – demnach also mit den 26MBit zurechtkommen sollte.
Und Speedtests zeigen auch, dass das Modem offenbar mehr als die 10MBit/s kann.
Test via PowerBook G4 (1,67Ghz):

Deutlich besser sieht es via meinem Debian Etch Server aus
Intel(R) Core(TM)2 CPU 6600 @ 2.40GHz:

Bei Speedtest.net:

Und bei wieistmeineip.de bekomme ich:
Download-Geschwindigkeit: [++] 25.226 kbit/s (3.153 kByte/s)
Upload-Geschwindigkeit: [++] 1.049 kbit/s (131 kByte/s)
Die Testresultate entsprechen den Resultaten anderer Benutzer mit gleicher Bandbreite beim selben Provider. Also muss ich mir offenbar keine Sorgen machen – aber mehr als Verwirrend finde ich es schon, dass man ein Kabelmodem bekommt, dass nur 10MBit können soll, wenn man deutlich mehr Bandbreite gebucht hat.
Mir ist natürlich bewusst, dass diese Speedtests nur eine Art Schnelltest sind, die extrem ungenau sind. Ich werde die Bandbreite in der Praxis im Auge behalten – der erste Eindruck ist aber gut; Downloads (>80MB) von meinem Server in Deutschland werden mit durchschnittlich 2600kByte/s entgegengenommen.
Mein DSL-Anschluss wird übergangsweise weiterhin als Backup betrieben und liefert folgende Resultate:

Das Webinterface gibt folgende Modemwerte preis:
| RF Parameters | |||
| Downstream | |||
| Frequency | Power | 8 dBmV | |
| Signal to Noise Ratio | 40 dB | Modulation | QAM256 |
| Upstream | |||
| Frequency | Power | 45 dBmV | |
| Upstream Data Rate | 2560 Ksym/sec | Modulation | QAM16 |
Damit kann ich wohl ganz zufrieden sein, wenn ich die Aussage eines Technikers zu den Modemwerten lese:
Der Downstream sollte bei QAM 256 von -4 bis +13 dBmV gehen, viel wichtiger ist der SNR Wert: der sollte ab 34 aufwärts sein.
Upstream soll zw. 40 und 50 dbmV liegen! In dem Bereich läuft das Webstar und vor allem das Thomson-modem perfekt!
(Bei QAM 64 sollte der Downstream von -10 bis +7 liegen und der SNR bei min. 30dB. upstream-Wert ist der gleiche wie o.g.)
Sun Java auf Debian 4.0 Etch installieren
Posted by Lars Schenk in tech-recipes on Oktober 11th, 2007
Diese Kurzanleitung beschreibt die Installation der Sun Java 2 Platform Standard Edition 5.0 JRE (Java Runtime Environment) und des JDK (Java Developer Kit) auf Debian 4.0 Etch.
Sun Java 2 ist in der “non-free” Sektion der Debian Repositories verfügbar. Damit auf diese Sektion zugegriffen werden kann, muss das non-free repository in der apt sources Datei verfügbar gemacht werden. Die Datei /etc/apt/sources.list sollte wie folgt ausschauen – wichtige Passage ist hervorgehoben:
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib
Nun apt updaten mit:
sudo apt-get update
Nun die Java Debian Pakete installieren:
sudo apt-get install sun-java5-jre
Oder wenn das JDK ( das Java SDK ) installiert werden soll:
sudo apt-get install sun-java5-jdk
Alternativen: GNU Compiler für Java
Warten auf Kabel Highspeed
Posted by Lars Schenk in Persönliches, tech-recipes on Oktober 10th, 2007
Unser Haus (in einem ländlichen Neubaugebiet) wird von der Telekom mit DSL versorgt. Die maximale Bandbreite beträgt 1565/203 kBit/s (2Mbit mit Fallback). Weder die Telekom, noch mein Reseller-Provider 1&1 können mir konkrete Aussagen machen, wann hier mit einer Aufstockung der Bandbreite (z.B. via ADSL2/ADSL2+ oder gar VDSL) zu rechnen ist.
Die Alternative: Kabel-Deutschland ist mit bidirektionalem Kabel in der Straße vertreten, so dass HSI mit derzeit 26 Mbit/s downstream und 1 Mbit/s upstream verfügbar ist. Ich bemühe mich bereits seit Anfang August um einen Anschluss. Unzählige Telefonate später darf ich heute eine Zwischenetappe feiern: die von KD beauftragte Firma Olaf Sitte hat heute alle schweren Arbeiten erledigt. Strom-, Telefon-, Wasser- und Wärmepumpen-Leitungen wurden nicht verletzt. Die Hauseinführung ist erstellt und der Kabel-Anschluss Übergabepunkt ist gesetzt. Die Messwerte seien hervorragend, so dass ich auch für künftige Anforderungen bestens gewappnet sei. Da schiele ich schon mit einem Auge auf die Einführung von DOCSIS 3.0 (ausführlicher hier).
Aber zunächst heißt es nun noch warten, bis der Service-Techniker das Kabelmodem installiert. Ich hoffe, das dauert jetzt keine weiteren zwei Monate.
Persönlicher Rückblick: Anfang der 80er Jahre bin ich via Akustikkoppler mit 300 Baud (später via etwas schnellerem Import-Modem) durch Datex-P und die Mailbox-Szene geschlichen und habe bereits als Schüler ein eigenes BBS/Mailbox-System auf meinem Apple //e programmiert. Das Herbeisehnen von schnelleren bzw. breitbandigeren Zugängen begleitet mich also schon sehr lange und hat gewissermaßen Tradition.
Automatisierte Backups nach Amazon S3 mit s3sync
Posted by Lars Schenk in Linux, tech-recipes on August 28th, 2007
Um meine Daten nach Amazon S3 zu sichern, habe ich mich unter der vielzahl verfügbarer Tools für S3Sync entschieden. Da dieses in ruby geschriebene Tools sich an rsync anlehnt und es auch unter Amazon EC2 wertvolle Dienste erbringt um das flüchtige Filesystem der virtuellen Server persistent zu halten, ist es für mich die erste Wahl.
Auf einer Debian (oder auch Ubuntu) basierten Linux Distribution erfolgt die Installation mit: Read the rest of this entry »
UTF-8 nach ISO-8859-1
Posted by Lars Schenk in tech-recipes on August 4th, 2007
Ein UTF-8 basierter RSS-Feed soll auf einer Site mit ISO-8859-1 Kodierung gerendert werden.
An der Kodierung soll festgehalten werden. Read the rest of this entry »

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