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Vodafone WebSessions mit MacBook pro nutzen

Ich möchte die Vodafone Websessions mit meinem MacBook Pro nutzen und habe dazu den Vodafone EasyStick E172 (MC USB-Stick UMTS Broadband Huawei E1720) günstig bei Ebay erstanden. Als SIM kommt eine CallYa Karte zum Einsatz.

Wie in der Anleitung beschrieben muss zunächst die aktuelle Dashboard-Software für Apple-Notebooks installiert werden. Die aktivierte SIM in den USB-Modem-Stick einlegen und den Stick in einen freien USB-Port einsetzen. Soweit beschreibt die Anleitung das Procedere wie zu erwarten war. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS war nun im OSX eingebunden – aber wie stelle ich eine Verbindung via WebSessions her?

Dazu fand ich auf der Seite “Installationshinweise zu Websessions” den Link zum Dokument: “Anleitung: Vodafone WebSessions mit Apple-Notebooks nutzen“. Genau das, was ich gesucht habe – aber leider steht auf der ersten Seite in fett: “Hinweis: Diese Anleitung gilt nicht für Apple MacBook Pro Notebooks mit Intel-Prozessor.” – boom – und leider gibt es auch keine Info, wo ich als MacBook Pro Nutzer denn eine alternative Dokumentation finde. Ich habe auf den Vodafoneseiten auch nichts gefunden… Daher habe ich mich weitestgehen an diese eigentlich für meinen Anwendungsfall nicht gültig Anleitung gehalten und APN auf event.vodafone.de umgestellt. Bei den Custom Connection-Settings habe ich noch auf “DE VodafoneD2 Websessions” umgestellt. Die unter Punkt 11 gezeigten Screenshots gelten so nicht mehr für Leopard. Die Angabe von Account-Name und Kennwort sind auch nicht erforderlich. Über die Systemeinstellungen/Netzwerk ist dann über den vom Dashboard erstellten Eintrag “Vodafone” eine Verbindung ins Internet über die Default-Configuration möglich. Der Requet einer beliebigen URL im Browser führt zur WebSessions-Seite so dass man das gewünschte Pakete buchen kann.

Aus meinem Büro heraus bekomme ich immerhin Werte die sogar leicht über meinem ehemaligen DSL Anschluss liegen:

Zum Vergleich dazu mein ehemaliger DSL-Anschluss:

Das ist sogar als Backup-Lösung für meine Kabel-Deutschland-Anbindung ausreichend.

Was noch etwas nervt ist die Komprimierung aller Bilder die Vodafone vornimmt – irgendwie soll man das über den Vodafone HighPerformance Client abstellen können. Ein Hinweis besagt: “Im Vodafone Dashboard ist der HighPerformance Client bereits integriert.” – aber entsprechende Einstellungsmöglichkeiten habe ich – bei der Mac-Version – bisher nicht entdeckt.

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Endlich Kabel Highspeed Internet

Nach langem Warten war es endlich am Montag soweit: das Kabelmodel Thomson THG520 wurde von Kabel Deutschland angeschlossen.

Kabel Deutschland

Zunächst bekam ich jedoch einen Schreck, denn die beiliegende Anleitung zum Modem beschreibt unter den Eigenschaften auf Seite 1: “Schafft beim Datenempfang bis zu 10 Megabit pro Sekunde”. Also habe ich offenbar ein falsches Modem bekommen, denn ich hatte ja den Tarif mit 26Mbit/s gebucht?! Via Internet-Recherche habe ich ein Dokument gefunden, wonach das THG520 nach DOCSIS2.0 zertifiziert ist – demnach also mit den 26MBit zurechtkommen sollte.

Und Speedtests zeigen auch, dass das Modem offenbar mehr als die 10MBit/s kann.
Test via PowerBook G4 (1,67Ghz):

Deutlich besser sieht es via meinem Debian Etch Server aus
Intel(R) Core(TM)2 CPU 6600 @ 2.40GHz:

Bei Speedtest.net:

Und bei wieistmeineip.de bekomme ich:

Download-Geschwindigkeit: [++] 25.226 kbit/s (3.153 kByte/s)
Upload-Geschwindigkeit: [++] 1.049 kbit/s (131 kByte/s)

Die Testresultate entsprechen den Resultaten anderer Benutzer mit gleicher Bandbreite beim selben Provider. Also muss ich mir offenbar keine Sorgen machen – aber mehr als Verwirrend finde ich es schon, dass man ein Kabelmodem bekommt, dass nur 10MBit können soll, wenn man deutlich mehr Bandbreite gebucht hat.

Mir ist natürlich bewusst, dass diese Speedtests nur eine Art Schnelltest sind, die extrem ungenau sind. Ich werde die Bandbreite in der Praxis im Auge behalten – der erste Eindruck ist aber gut; Downloads (>80MB) von meinem Server in Deutschland werden mit durchschnittlich 2600kByte/s entgegengenommen.

Mein DSL-Anschluss wird übergangsweise weiterhin als Backup betrieben und liefert folgende Resultate:

Das Webinterface gibt folgende Modemwerte preis:

RF Parameters
Downstream
Frequency Power 8 dBmV
Signal to Noise Ratio 40 dB Modulation QAM256
Upstream
Frequency Power 45 dBmV
Upstream Data Rate 2560 Ksym/sec Modulation QAM16

Damit kann ich wohl ganz zufrieden sein, wenn ich die Aussage eines Technikers zu den Modemwerten lese:

Der Downstream sollte bei QAM 256 von -4 bis +13 dBmV gehen, viel wichtiger ist der SNR Wert: der sollte ab 34 aufwärts sein.

Upstream soll zw. 40 und 50 dbmV liegen! In dem Bereich läuft das Webstar und vor allem das Thomson-modem perfekt!

(Bei QAM 64 sollte der Downstream von -10 bis +7 liegen und der SNR bei min. 30dB. upstream-Wert ist der gleiche wie o.g.)

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Warten auf Kabel Highspeed

Unser Haus (in einem ländlichen Neubaugebiet) wird von der Telekom mit DSL versorgt. Die maximale Bandbreite beträgt 1565/203 kBit/s (2Mbit mit Fallback). Weder die Telekom, noch mein Reseller-Provider 1&1 können mir konkrete Aussagen machen, wann hier mit einer Aufstockung der Bandbreite (z.B. via ADSL2/ADSL2+ oder gar VDSL) zu rechnen ist.

Kabel DeutschlandDie Alternative: Kabel-Deutschland ist mit bidirektionalem Kabel in der Straße vertreten, so dass HSI mit derzeit 26 Mbit/s downstream und 1 Mbit/s upstream verfügbar ist. Ich bemühe mich bereits seit Anfang August um einen Anschluss. Unzählige Telefonate später darf ich heute eine Zwischenetappe feiern: die von KD beauftragte Firma Olaf Sitte hat heute alle schweren Arbeiten erledigt. Strom-, Telefon-, Wasser- und Wärmepumpen-Leitungen wurden nicht verletzt. Die Hauseinführung ist erstellt und der Kabel-Anschluss Übergabepunkt ist gesetzt. Die Messwerte seien hervorragend, so dass ich auch für künftige Anforderungen bestens gewappnet sei. Da schiele ich schon mit einem Auge auf die Einführung von DOCSIS 3.0 (ausführlicher hier).

Aber zunächst heißt es nun noch warten, bis der Service-Techniker das Kabelmodem installiert. Ich hoffe, das dauert jetzt keine weiteren zwei Monate.

Persönlicher Rückblick: Anfang der 80er Jahre bin ich via Akustikkoppler mit 300 Baud (später via etwas schnellerem Import-Modem) durch Datex-P und die Mailbox-Szene geschlichen und habe bereits als Schüler ein eigenes BBS/Mailbox-System auf meinem Apple //e programmiert. Das Herbeisehnen von schnelleren bzw. breitbandigeren Zugängen begleitet mich also schon sehr lange und hat gewissermaßen Tradition.

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